Wachsmalstifte, Filzstifte oder Buntstifte: was wann passt
Jeder Stift kann etwas, das die anderen nicht können. So vergleichen sich Wachsmalstifte, Filzstifte und Buntstifte, und welcher in welchem Alter passt.
Veröffentlicht am 17. Juni 20266 Min. Lesezeit
Öffne irgendeine Malkiste, und am Ende rollen dieselben drei Werkzeuge darin herum: Wachsmalstifte, Filzstifte und Buntstifte. Eltern fragen oft, welches das beste ist. Doch das ist die falsche Frage. Jedes Werkzeug kann etwas, das die anderen nicht können, und die richtige Wahl hängt vom Alter deines Kindes ab, von der Seite vor ihm und von der Stimmung des Moments. So schneiden die drei wirklich ab, und so erkennst du, welches du gerade in die Hand geben solltest.
Auf einen Blick
Vor den Details ein schneller Vergleich. Lies die Spalte von oben nach unten, die dir heute am wichtigsten ist, ob das nun die Sauerei ist, die Kontrolle oder das Alter, ab dem ein Werkzeug Sinn ergibt.
Wachsmalstifte, Filzstifte und Buntstifte auf einen Blick
Werkzeug
Griff und Kontrolle
Farbergebnis
Verläufe
Aufräumen
Ab welchem Alter
Wachsmalstifte
Am leichtesten, sehr nachsichtig
Weich und wachsig
Begrenzt
Wischt ab, nichts läuft aus
Ab etwa 1 bis 2 Jahren
Filzstifte
Gleiten ohne Druck
Kräftig und sofort
Streifig
Können durchdrücken und Flecken machen
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Ab etwa 3 Jahren, mit Hilfe
Buntstifte
Brauchen eine ruhigere Hand
Zart, baut sich in Schichten auf
Hervorragend
Ein paar Späne
Ab etwa 5 bis 6 Jahren
Ein Wachsmalstift, ein Filzstift und ein Buntstift, die drei Werkzeuge, die in jeder Malkiste landen
Wachsmalstifte: das erste Werkzeug und ein leises Training für kleine Hände
Mit Wachsmalstiften fangen fast alle Kinder an, und das aus gutem Grund. Sie brauchen kaum Druck, sie rollen nicht weit, und ein Kleinkind kann die ganze Faust um einen legen und trotzdem einen Strich ziehen. Genau dieser nachsichtige Griff ist das, was ein ein- oder zweijähriges Kind braucht, während die kleinen Handmuskeln erst noch wach werden.
In einem schlichten Wachsmalstift steckt ein Bonus für die Entwicklung. Mit den Jahren wandert der Griff von der ganzen Hand zu den Fingerspitzen, und die meisten Kinder finden erst mit etwa fünf oder sechs zu einem reifen Dreipunktgriff, so The OT Toolbox. Ein cleverer Trick beschleunigt diesen Weg: Gib deinem Kind ein kurzes, abgebrochenes Stück. Ein Stummel ist zu klein für die ganze Faust und schiebt so Daumen und die ersten beiden Finger in Position, weshalb Ergotherapeutinnen dazu raten, Wachsmalstifte einfach durchzubrechen. Dieselbe Handkraft, die beim Ausmalen wächst, trägt dein Kind später beim Schreiben, was du im Hinterkopf behalten kannst, während es vor sich hin kritzelt.
Schwächen zeigen Wachsmalstifte bei Detail und Tiefe. Die Farbe liegt hell und wachsig auf, feine Linien sind schwer, und ein begeistertes Dreijähriges bricht ein paar entzwei. Nichts davon ist in diesem Alter ein Problem. Es ist der Sinn der Sache.
Filzstifte: sofort, kräftig und die Frage nach dem Auswaschen
Filzstifte sind der Publikumsliebling. Sie gleiten ganz ohne Druck über die Seite, die Farbe sitzt schon beim ersten Strich kräftig und satt, und diese sofortige Belohnung ist Gold wert für ein Kind, das den Mut verliert, wenn Wachsmalstifte blass wirken. Hast du ein Kind, das ungern malt, holt ein frischer Satz Filzstifte es oft an den Tisch.
Die Haken sind real. Farbe kann durch dünnes Papier durchschlagen, also schieb ein Ersatzblatt darunter. Offen liegen gelassene Kappen bedeuten ausgetrocknete Stifte binnen einer Woche. Und die Kontrolle fällt schwerer, denn nichts bremst eine junge Hand, sodass das Bleiben in den Linien mit einem Filzstift mehr Übung braucht als mit einem Wachsmalstift.
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Buntstifte: Kontrolle, Verläufe und der nächste Schritt
In Buntstifte wächst ein Kind hinein, meist um die fünf oder sechs. Sie belohnen eine ruhigere Hand und etwas Geduld, und dafür bieten sie etwas, das die anderen beiden nicht haben: echte Kontrolle. Ein Kind kann ein winziges Blütenblatt ausmalen, ohne abzurutschen, leicht aufdrücken für einen Hauch Farbe oder fester für etwas Kräftiges, und eine Farbe über die andere legen, um Übergänge zu schaffen. Dieses Schichten ist das Tor zum Schattieren und zu erwachsener wirkenden Bildern.
Sie verlangen mehr zurück. Buntstifte brauchen Druck und ab und zu einen Spitzer, und ein Kind, das die Leuchtkraft von Filzstiften erwartet, findet sie zunächst vielleicht enttäuschend blass. Auch hier gibt es eine schöne Brücke: Ein Buntstift ist etwa so dick wie der Bleistift, mit dem dein Kind in der Schule schreibt, sodass die Kontrolle, die es beim Ausmalen übt, direkt auf die Schreibseite übergeht. Wenn es so weit ist, gibt eine detailreiche Seite wie ein symmetrisches Mandala diesen Fähigkeiten im Schichten und Verlaufen ein Ziel.
Welches wann
Die ehrliche Antwort: Die meisten Haushalte wollen alle drei und wechseln nach Alter und Moment, statt sie in eine Rangliste zu pressen.
Nach Alter sieht die grobe Reihenfolge so aus: dicke Wachsmalstifte für Kleinkinder und junge Vorschulkinder, eine Mischung aus Wachsmalstiften und auswaschbaren Filzstiften, sobald sie drei oder vier sind, und Buntstifte ab etwa fünf oder sechs, wenn die Kontrolle schärfer wird. Willst du das ganze Bild davon, was in jeder Phase zu erwarten ist, führt dich unser Leitfaden zum Ausmalen nach Alter vom Kleinkind bis zum Teenager hindurch.
Nach Moment denk an die Aufgabe. Ein schneller Erfolg für ein Kind, das die Lust verliert? Filzstifte. Eine ruhige, konzentrierte Strecke mit feinen Details? Buntstifte. Etwas Robustes fürs Auto oder den Restauranttisch? Wachsmalstifte, jedes Mal. Und wenn du einfach Handkraft und Ruhe in einer kleinen Hand aufbauen willst, erledigt das Ausmalen das ganz nebenbei, egal welches Werkzeug am Ende in der Faust steckt.
Einen einfachen Satz zusammenstellen, ohne zu viel zu kaufen
Die riesige Kiste brauchst du nicht. Eine solide Schachtel dicke Wachsmalstifte für die jüngsten Jahre, ein Satz auswaschbarer Filzstifte, sobald kräftige Farbe zu reizen beginnt, und ein einfacher Satz mit zwölf oder vierundzwanzig Buntstiften, sobald dein Kind mit Absicht malt, decken fast alles ab. Spar dir die Türme mit fünfzig Farben; ein müdes Kind kann Türkis nicht von Petrol unterscheiden, und die Hälfte trocknet aus, bevor sie angefasst wird. Rüste ein Werkzeug nach dem anderen auf, wenn dein Kind das letzte hinter sich lässt, statt alles auf einmal.
Welche Werkzeuge auch in der Kiste landen, es kommt auf die Seiten an. Wähl ein Motiv, das dein Kind liebt, und lass das Werkzeug der Seite folgen.
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