Das erste liegt auf dem Gehweg, lange bevor die Bäume anders aussehen. Ein einzelnes Ahornblatt, an den Rändern eingerollt, roter als der Ast, von dem es fiel. Dein Kind hebt es auf und fragt, warum gerade dieses Blatt sich verfärbt hat und die anderen grün blieben. Und schon hat der Herbst begonnen.
Herbstblätter sind das eine Bild, bei dem ein Kind keine falsche Farbe wählen kann. Grün, Gold, Bernstein, Scharlachrot oder alle vier auf einem Blatt: All das ist an einem echten Baum wirklich passiert. Diese Seiten sind darum eine seltene Art Erlaubnis. Druck ein Ahornblatt aus, öffne die Stifteschachtel, und es gibt keine richtige Lösung.
Warum die Farbe schon im Blatt steckte
Dieser Teil überrascht die meisten Kinder. Die Gelb- und Goldtöne waren den ganzen Sommer im Blatt. Sie stecken in Farbstoffen namens Carotinoide, versteckt unter dem Grün des Chlorophylls, mit dem der Baum seine Nahrung bildet. Wenn die Nächte länger werden und das Chlorophyll verblasst, kommt das Gold zum Vorschein, das immer schon da war. Die Rottöne sind die Nachzügler. Bäume mischen im Herbst frische Anthocyane, und so wird aus einem grünen Zuckerahorn in einer Woche ein Feuer.

Ein kurzer Überblick über die Formen
Bevor du etwas ausdruckst: Darauf kannst du achten. Jedes Blatt hat eine Silhouette, die ein Kind auf dem Heimweg wiedererkennen lernt.
| Blatt | Form zum Erkennen | Farben im Herbst |
|---|---|---|
| Ahorn | Fünf Spitzen wie ein Stern | Grün, Gold, Orange, Scharlach |
| Eiche | Runde Lappen, keine spitzen Zacken | Rostrot, Braun, tiefes Rot |
| Birke und Espe | Kleine Tropfen mit feinen Zähnchen | Leuchtendes Gelb, Gold |
| Ginkgo | Ein kleiner Fächer | Klares, gleichmäßiges Gelb |
| Amberbaum | Fünf spitze Zacken | Violett, Rot und Orange zugleich |
Ahornblätter, die Sterne vom Gehweg
Ahorn ist das Blatt, das die meisten Kinder malen, wenn du Herbst sagst. Fünf Spitzen laufen von einem Stiel aus, breit und leicht mit dem Stift zu füllen. Eine verzeihliche Form für kleine Hände, und sie nimmt Farbe wunderbar an, ob dein Kind sie in einem glatten Orange füllt oder vier Töne vom Stiel bis zu den Spitzen verläuft. Bitte es, ein Blatt zu versuchen, das unten grün beginnt und an den Spitzen rot wird. Genau das macht ein echter Ahorn.
Eichenblätter, langsam und robust
Eichen lassen sich Zeit. Oft halten sie ihre Blätter noch lange, wenn der Ahorn längst losgelassen hat, und sie färben sich ruhiger: rostrot, bronze, tiefes Ziegelrot. Die Form ist voller weicher Lappen ohne spitze Zacken, was Eichenseiten zu einer schönen Abwechslung nach den wilden Sternen des Ahorns macht. Das sind gute Seiten für ein Kind, das gern innerhalb der Linien bleibt und langsam arbeitet.
Die Kleinen: Birke, Espe und ein paar Eicheln
Nicht jedes Blatt ist ein Star. Birken- und Espenblätter sind klein, fast herzförmig, mit feinen Zähnchen am Rand, und sie werden leuchtend gelb, das einen ganzen Baum auf einmal aufleuchten lässt. Ein paar Eicheln haben wir auch dazugelegt, denn kein Blätterhaufen ist ohne sie vollständig. Kleine Blätter sind ideal für die Jüngsten: weniger Fläche, schneller fertig, leicht stolz darauf zu sein.
Fächer und Sonderlinge: Ginkgo und Amberbaum
Dann gibt es die Blätter, die wie nichts sonst aussehen. Ein Ginkgoblatt ist ein kleiner Fächer ganz ohne Spitzen, und es wird das gleichmäßigste, leuchtendste Gelb der Pflanzenwelt. Ein Amberbaum hat fünf spitze Zacken und trägt oft Violett, Rot und Orange auf demselben Blatt, also ist das die eine Seite, auf der alle Farben zugleich die ehrliche Wahl sind. Heb dir diese für das Kind auf, dem Gewöhnliches zu langweilig ist.
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Druck sie aus und lass die Farben landen, wo sie wollen
Es gibt keine beste Woche, auf die man warten müsste, und keine Palette, die man treffen muss. Druck einen Stapel, leg die Stifte in die Tischmitte, und lass jedes Kind entscheiden, wie der Herbst für es aussieht. Manche malen nach Vorlage. Manche machen einen lila Ahorn. Beide schauen auf ein echtes Blatt.


















