Beim Weltraum kannst du nichts falsch machen. Ein Blatt ist grün, ein Stoppschild rot. Aber auf dem Neptun war noch nie jemand, der dir sagt, welche Farbe er haben soll. Hinter dem Mond gelten die üblichen Regeln nicht mehr. Das macht ein Weltraum-Bild zur schönsten Einladung an ein Kind: hör auf, die Welt abzumalen, und fang an, eine eigene zu erfinden.
Es hilft aber zu wissen, was man da vor sich hat. Der Weltraum ist nicht eine einzige Sache. Er besteht aus kleinen Gesteinsplaneten, riesigen gestreiften Planeten mit Ringen, Raketen, schwebenden Astronauten und Gaswolken, die größer sind als ganze Sonnensysteme. Hier ist eine Tour, Zone für Zone.
Die kleinen Gesteinswelten
Fang nah bei zu Hause an, bei den kleinen harten Planeten: Merkur voller Krater, der rostrote Mars und die Erde selbst, die einzige Welt, die wir am Fenster überprüfen können. Diese Seiten belohnen eine ruhige Hand, denn ein Gesteinsplanet ist eine Landkarte aus Kratern, Schluchten, Eiskappen und Küsten. Nur bei der Erde kennen wir die echten Farben. Lass ein Kind die Blau- und Grüntöne genau treffen und dann beim Mars alles ausprobieren.
Die Riesen und ihre Ringe
Dann wird es groß. Saturn ist etwa neun Erden breit, Jupiter etwa elf, so groß, dass mehr als tausend Erden hineinpassen. Das sind die Angeber im Sonnensystem: Jupiter mit seinen cremefarbenen und rostroten Bändern, Saturn mit den Ringen, die flach wie ein Hutrand liegen. Bei den Ringen geht die Farbe erst richtig auf, denn sie bestehen aus unzähligen Eisbrocken, die das Licht fangen. Streif sie, lass sie verlaufen, gib ihnen jede Farbe, die dir gefällt.
| Welt | Größe neben der Erde | Eine Farbe zum Anfangen |
|---|---|---|
| Mars | Etwa halb so breit | Rostrot und Orange |
| Erde | Unser Zuhause, der Maßstab | Blaue Meere, grünes Land |
| Saturn | Neun Erden breit | Blasses Gold, helle Ringe |
| Jupiter | Elf Erden breit | Creme und rostrote Streifen |

Der Start
Kein Weltraum-Bild ist vollständig ohne die Maschine, die dich hinbringt. Eine Rakete ist ein hoher Stapel aus Tanks, Flossen und einer Spitze. Der beste Teil zum Ausmalen ist die Flamme: ein brüllender Schweif aus Orange, Gelb und Weiß, der das Ganze von der Rampe schiebt. Gib einem Kind eine Rakete, und es malt Fenster, Streifen und einen Namen an die Seite. Lass es machen.
Raus aus der Luke
Oben angekommen, muss jemand nach draußen schweben. Ein Astronaut beim Außeneinsatz ist ein Bündel aus weißem Anzug, goldenem Visier und Halteseilen, das vor reinem Schwarz treibt. Diese Seite lebt vom Kontrast: der helle Anzug, der dunkle Himmel und die blaue Erdkugel, die sich darunter dreht. Und sie erinnert leise daran, dass ein echter Mensch, etwa so groß wie das Kind mit dem Stift, dort einmal an einem Seil im Nichts hing.
Der tiefe Himmel, wo du wirklich erfindest
Ganz weit draußen liegen die Galaxien und Nebel, die großen leuchtenden Wolken, in denen neue Sterne entstehen. Hier wird aus dem Gedanken der freien Farben der ganze Sinn. Wenn du nur die einzelnen Sterne suchst, haben wir dafür eine eigene Seite, aber ein Nebel ist etwas anderes: ein Wirbel ohne feste Form und ohne feste Farbe. Greif zu den Farben, die du sonst nie nimmst, dem knalligen Pink und tiefen Türkis, und füll die Seite bis zum Rand.
Was möchtest du noch ausmalen?
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Ein ganzes Universum ausdrucken
Hier ist das komplette Set, fertig zum Ausdrucken. Fang an, wo du willst: bei einem Gesteinsplaneten, einem Ringriesen, einer Rakete auf der Rampe oder einer Galaxie ganz ohne Regeln. An dieser Seite kannst du keine Ecke falsch machen.


















