Zuerst über das Wasser. Jede Burg begann an ihrer am schwersten erreichbaren Stelle, und genau dort fängt der Spaß an: ein Wassergraben, eine hölzerne Zugbrücke und ein Tor, das fast alle draußen halten sollte. Male dich hinein, und der Rest der Burg öffnet sich dahinter.
Das hier ist eine Tour, kein einzelnes Bild. Wir starten draußen am Wasser und arbeiten uns nach innen, Raum für Raum. Jede Station hat einen Teil mit einem echten Namen und einer echten Aufgabe. Lerne die Namen unterwegs, und aus einer schlichten Umrisslinie wird ein Ort, den du verstehst.

Burg oder Märchenschloss?
Zwei sehr verschiedene Gebäude, ein Thema. Eine echte Ritterburg ist niedrig, dick und wehrhaft, viel schwerer Stein und kleine Fenster, denn jede Mauer musste eine Belagerung überstehen. Ein Märchenschloss ist das Gegenteil: hoch, schlank, voller spitzer Türme, so eines wie am Ende eines Bilderbuchs. Beide lohnen sich. Welches du vor dir hast, sagt dir nur, welche Farben passen: grauer Stein und Eisen für die Burg, Rosa und Gold für das Märchen, und vielleicht ein Drache um den höchsten Turm, wenn dir danach ist.
| Teil | Ritterburg | Märchenschloss |
|---|---|---|
| Form | Niedrig und breit | Hoch und schlank |
| Türme | Dick und wenige | Viele dünne Spitzen |
| Fenster | Schmale Schlitze | Groß und verziert |
| Gebaut zum | Verteidigen | Träumen |
An der Zugbrücke
Der Wassergraben ist der Ring aus Wasser um die Burg, und die Zugbrücke ist der einzige Weg hinüber. Hochgezogen verschließt sie alles. Heruntergelassen lädt sie dich ein. Male das Wasser, wie du magst, ruhiges Blau, sumpfiges Grün oder ein Orange wie bei Sonnenuntergang. Denk daran: Die Spiegelung darunter darf ein weicheres Echo derselben Farben sein.
Durch das Torhaus
Hinter der Brücke liegt das Torhaus, und im Torbogen hängt das Fallgitter, ein schweres Eisengitter, das gerade nach unten fällt und den Weg sperrt. Es ist der Teil, der am meisten Spaß beim Ausmalen macht, all die sich kreuzenden Stäbe. Dahinter stehen die dicken Holztüren und meist eine Wache oder zwei, denen eine Einladung lieber gewesen wäre.
Oben auf den Mauern
Jetzt klettere hoch. Die lange Außenmauer ist die Ringmauer, und das zackige Muster oben darauf ist das, was eine Burg überhaupt wie eine Burg aussehen lässt.
Setz an jede Ecke einen runden Turm, dazu ein, zwei spitze Türmchen, und die ganze Verteidigungslinie steht. Diese Seiten belohnen eine ruhige Hand, also lass dir hier Zeit.
Im großen Saal
Geh durch den Innenhof und in den Bergfried, den starken inneren Turm, in dem die wichtigsten Räume lagen. Der große Saal ist der größte: lange Tafel, hohe Fenster, Banner an den Wänden, ein Kamin, in den du dich stellen könntest. Tiefer drinnen liegt der Thronsaal, wo der Teppich schnurgerade zum wichtigsten Sitz führt. Hier darfst du mit Farbe großzügig sein. Königliche Räume waren mit Absicht laut.
Zeig deine eigenen Farben
Jede Burg ließ Banner wehen, und jedes Banner bedeutete etwas. Ein Löwe für Mut, eine Krone für den König, ein Muster, das jedem zeigte, wessen Heim das war. Die Lehre von diesen Wappen und Farben heißt Heraldik, und das Schönste ist: Deins darf alles sagen. Such dir zwei Farben und eine Form, setz sie auf jedes Banner und jeden Schild, und die ganze Burg wird dein Königreich.
Was möchtest du noch ausmalen?
Stichwort wählen oder eigenes tippen – öffnet in neuem Tab.
Druck dein Königreich
Hier ist das ganze Set, von der Zugbrücke bis zum Thronsaal, fertig zum Ausdrucken und Regieren.




















